Kosten

Die Höhe der Rechtsanwaltsgebühren ist gesetzlich geregelt.

Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) regelt, für welche Tätigkeiten eines Rechtsanwaltes Gebühren in welcher Höhe anfallen. Das RVG unterscheidet Wertgebühren und Rahmengebühren.

Bei einer zivil- oder verwaltungsgerichtlichen Tätigkeit bestimmen sich die zu erhebenden Wertgebühren an dem Wert des Gegenstandes, der von dem Rechtsanwalt bearbeitet wird. Für die Vertretung in Gerichtsverfahren vor dem Amts- oder Landgericht bestimmt sich somit die Höhe der anfallenden Gebühren nach dem Gegenstandswert der Sache, auch Streitwert genannt. Wenn Sie somit gegenüber einem Schuldner 1.000,00 € geltend machen wollen, berechnen sich die Rechtsanwalts- und Gerichtskosten an einem Streitwert vom 1.000,00 €.

In sozialgerichtlichen Angelegenheiten entstehen Rahmengebühren.

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